Sonntag, 10. April 2005

Bild des Tages

buchenwald


Der ehemalige Häftling Stefan Machala aus Polen steht mit einer Rose in der Hand vor dem Lagertor des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald anlässlich der 60 Jahrfeier der Befreiung.

Ich wurde geheilt!

Ich möchte mich nun endlich auch in die lange Schlange der "Geheilten" einreihen. Mich hat der Papst geheilt. Wovon? Hm, wartet, das hab ich mir noch nicht so genau überlegt. Hauptsache ich bin geheilt... Ihr seid auch wieder pingelig. Das muss man nicht so genau nehmen. Das tolle ist nämlich, dass er das ohne Handauflegen geschafft hat - mit seinen telepathischen Kräften.
So, jetzt kann man ihn seelig/heilig sprechen, wieder ausgraben und in den Petersdom legen.

Filmkritik: Hotel

hotel1Inhalt:
Jessica Hausners zweiter Spielfilm ist ein Mystery-Thriller über die junge Irene (Franziska Weisz), die in einem Hotel namens Waldhaus in den österreichischen Bergen als Rezeptionistin zu arbeiten beginnt. Sie entdeckt rasch, dass in diesem Hotel nicht alles in Ordnung ist – vor allem das mysteriöse Verschwinden ihrer Vorgängerin beschäftigt sie immer mehr. Ihren Fragen nach ihrer Vorgängerin begegnen die anderen Angestellten des Hotels teils mit Gleichgültigkeit, teils mit Feindseligkeit. Irene beginnt zu begreifen, dass sie ihrem eigenen Schicksal entfliehen muss.

Meine Meinung:
Uh, das war ein sprichwörtlicher Griff ins Klo. Am Anfang war der Film ja noch ein richtig guter Thriller, doch je länger der Film dauerte, desto langweiliger und peinlicher wurde die Geschichte. Wenn man beim Sehen eines Kinofilms einerseits schon erahnen kann, was in der nächsten Szene passieren hotel2kann, und andererseits, wenn man die Dummheit der handelnden Personen nicht mehr ertragen kann. Dieser Film ist fern jeder Realität und einfach schlecht gemacht. Also, solltet ihr demnächst im Kino stehen und nicht wissen, was ihr euch ansehen sollt, geht NICHT in "Hotel".

Link:
www.coop99.at/hotel-derfilm

Filmkritik: Barfuss

barfuss3Inhalt:
Nick Keller (Til Schweiger) steckt gerade in einer Lebenskrise. Er verliert einen Job nach dem anderen und auch im Privatleben ist er nicht von Glück verfolgt. Für seinen Stiefvater Heinrich und seinen Bruder Viktor ist er ein totaler Versager – allein seine Mutter hält noch zu ihm.
Bei einem Kurzzeitjob als Putzmann in einer psychiatrischen Klinik verhindert er, dass sich die junge Leila (Johanna Wokalek) das Leben nimmt. Das hat ungeahnte Konsequenzen: Leila folgt ihrem Retter heimlich und steht abends plötzlich vor seiner Tür. Im Nachthemd und barfuss.
Nicks Versuche, sie abzuwimmeln, schlagen alle fehl – Leila hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben. Nick, der noch nie in seinem Leben für andere Verantwortung übernommen hat, und Leila, die die Welt mit staunenden Kinderaugen sieht, begeben sich gemeinsam auf eine Reise – ein ungleiches Paar, das sich zusammenraufen muss, sich immer näher kommt... und dabei ein Abenteuer erlebt, das ihr beider Leben verändern wird... für immer!

Meine Meinung:
Til Schweiger hat es wieder einmal geschafft und einen tollen Film produziert - teils Komödie, teils Liebesfilm. Ich gebe zubarfuss1, ich bin ein absoluter Fan von seinen Filmen. Irgendwie ist das ganze ein Roadmovie, der schon manchmal an Knockin’ on Heaven’s Door erinnert und vielleicht gerade deshalb so gut ist. Besonders das interessant geschriebene Drehbuch, die stimmige musikalischer Untermalung und vor allem die absolut herausragende schauspielerische Leistung von Til Schweiger und Johanna Wokalek sind an dieser Stelle hervorzuheben. Wer also wieder einmal ein richtig, richtig guten deutschen Film sehen möchte, der ist beim Familienunternehmen Schweiger (auch seine Frau spielt mit) genau richtig.

Link:
www.barfuss-derfilm.com

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Zuletzt aktualisiert: 17. November, 02:01


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