Donnerstag, 21. April 2005

Blackout Journey – Das Roadmovie

Ein Psychotrip auf Österreichs Alpenstraßen: viele Gefühle, ein genialer Wagen und super Musik.

blackout1Inhalt:
Schon der Untertitel verrät die Art von Film - ein Roadmovie. In der Hauptrolle eine hübsche Frau, zwei Männer und ein geiles Cabriot. Man könnte in Versuchung kommen zu meinen, damit sei alles gesagt.
Hinter diesem Rahmen steckt aber eine tragische Geschichte. 1985 sterben bei einem Attentat auf dem Flughafen Wien-Schwechat die Eltern des Berliners Mio, der gerade im Begriff ist eine Sängerkarriere zu starten. Um das Geld für ein Tonstudio aufzutreiben muss sich Mio seiner Vergangenheit stellen und von Berlin nach Wien fahren.
Seine Freundin Stella erfährt erst im Laufe der Reise, wieso Mio so ablehnend gegenüber Wien ist. Nach dem Attentat an seinen Eltern wird er von Pflegeltern in Leipzig aufgezogen; sein Bruder Valentin, den er seit damals nicht mehr gesehen hat, wurde von Bergbauern adoptiert. Um an die Entschädigungszahlungen zu gelangen,blackout2 muss Mio genau diesen Bruder aufsuchen und nach Wien zum Notar bringen. Ein Unternehmen, das sich als schwieriger entpuppt als anfangs gedacht…

Meine Meinung:
"Blackout Journey", ein wirklich guter Film über eine Brüderbeziehung, die 20 Jahre lange unterbrochen war, von beiden Seiten verdrängt wurde und nun auf einer Reise nach Wien wieder angekurbelt werden soll. Daneben spielt noch die etwas seltsame Beziehung zwischen Mio und Stella eine große Rolle.
Von der Geschichte her eine tolle Sache, auch wenn man sich natürlich "etwas" an den Klischees stößt – die endlosen Bergstrassen durch Österreich, der Bergbauernhof oder die Kuh- und Ziegenherden – und wenn man sich über das Krankenhaus im Stift Melk (?!?), das noch dazu gar nicht auf der Strecke liegt, blackout3wundert. Hervorzuheben ist die Musik des Films: Marek Harloff, der im Film den Berliner Mio spielt, ist auch im tatsächlichen Leben Musiker der Band TempEau, von der Anfang dieses Jahres das erste Album erschien.
Zusammenfassend ist zu sagen, Blackout Journey“ ist ein toller Roadmovie – absolut empfehlenswert!

Links:
www.blackoutjourney.com (Bilder von dieser Seite)
CD der Band TempEau bei amazon.de

Wozu Latein?

Wie oft haben wir in den letzten Jahren vermehrt Stimmen vernehmen müssen, dass man den Lateinunterricht an den Schulen abschaffen sollte. Wozu überhaupt eine ausgestorbene Sprache lernen? Spätestens seit gestern sollte das allen wieder klar sein. Wie will man den in Zukunft beim "täglichen" Kirchenbesuch seinen Pfarrer verstehen? Die Reise der katholischen Kirche zurück in die Vergangenheit hat mit atemberaubender Geschwindigkeit begonnen. Unser neuer Papst hat gestern gleich mal vorgelegt und seine Einstandsmesse auf Latein gehalten. Wer also jetzt nicht oder nicht mehr Latein kann, muss sich auf die Übersetzungskunst von irgendeinem dahergelaufenen Journalisten oder Latein-Lehrer verlassen. Was heißt zum Beispiel "Eius videmur firmam persentire manum..."?
Also, hinsetzen, Latein-Grammatik auf den Tisch und lernen. So ist der Wille des heiligen Geistes! :-))

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Zuletzt aktualisiert: 17. November, 02:01


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