in der Bibliothek
Gestern hatte ich wieder mal das Vergnügen mit der Universitätsbibliothek Wien. Ich bin ja schon seit einiger Zeit der Meinung, dass DiplomantInnen eine psychologische Betreuung benötigen, um die Erlebnisse in der UB Wien ohne bleibende Schäden verarbeiten zu können.
Die Trennung zwischen Bücherausgabe und Bücherrückgabe finde ich seit Anfang an völlig sinnlos. In Summe muss man nun doppelt warten. Für den Benutzer/die Benutzerin gibt es keine Verbesserung. Sinnvoller wäre es gewesen, die Arbeitsplätze konsequent stärker zu besetzen.
Naja, wie auch immer. Nach 10 Minuten bei der Bücherrückgabe und 8 Minuten Anstellen bei der Bücherausgabe, fragt mich doch tatsächlich die Bibliotheks-Tusse, wieso ich meine Bücher nicht alle auf einmal bestelle, sondern über den ganzen Tag verteilt. Sie müsse nämlich dann soviel laufen, um alle Bücher zusammen zu suchen. ?!? Ich hab sie erstmal freundlich angelächelt und sie anschließend gefragt, ob das wirklich ihr ernst sei. Ich bestelle meine Bücher wann ich will und wie ich sie gerade brauche. Sie arbeitet hier und hat mich als Kunden zu bedienen. Sie hat noch irgendwas gegrummelt, neben mir wurde ich kopfnickend moralisch unterstützt, 2 Minuten später war ich Gott sei Dank wieder draußen und konnte mal ruhig durchatmen.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich das nun 6 Monate 2-3 Mal die Woche ertragen muss, wird mir schlecht!








